20 décembre 2011
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 | Soirée littéraire „ Bob Dylan“ du samedi, 3 décembre 2011 au Art Café Etwa 40 Zuhörer hatten sich im Art Café eingefunden, um aufmerksam dem äußerst aufschlussreichen Vortrag von Patrick Ramponi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europäische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg, zu folgen.
Man kann die hier erprobte multimediale Spurensuche nach den Verbindungen zwischen Bert Brecht und Bob Dylan, den „Brüdern im Geiste“ in Bezug auf Politik, Poesie und populäre Kultur, aber auch besonders in ihrer Art und Weise, sich selbst darzustellen und eine populäre Poesie- und Songkultur zu entwickeln, als durchaus überzeugend bewerten.
Beide hätten sich fortwährend über die Kreation ihres eigenen Selbstporträts poetisch der Wirklichkeit entzogen. Sowohl B.B aus den „schwarzen Wäldern“, als auch B.D aus dem „Wanderzikus“ entfernten sich von ihrem tatsächlichen Taufschein und inszenierten sich in einer „ausgiebigen visuellen Pose“ als begnadete, medienerprobte Selbstdarsteller.
Nicht zu unterschätzen sei das „Erbe Brechts für den künstlerischen Arm der Protestkultur und Bürgerrechtebewegung in den USA“. Wie Brecht habe Dylan die Poesie zum authentischen populären Song zurückgeführt. Der Augsburger Dichter und Bürgerschreck Brecht habe über Dylans Texte eindeutig die amerikanische Populärkultur befruchtet.
Dank einer beeindruckenden Powerpointpräsentation und den erfrischenden Texteinlagen einer expressiv und spritzig rezitierenden Judith Bohle vom Theater Augsburg wurde der akademische Ton des Vortrags auch für Laien und Einsteiger durchaus nachvollziehbar.
Ein außergewöhnlich informativer Abend für die Anwesenden, für Dylan-Brecht Begeisterte eine Bereicherung, für Einsteiger eine mitreißende Einführung in eine kulturell noch zu erforschende Neue/Alte-Welt-Beziehung!
„Wer immer es ist, den ihr sucht(B.B.)- it ain’t me babe(B.D.)“
A.R.
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Le Journal 5/20011 est en ligne
Editorial:Ce n’est qu’un début – notre lutte continue Patrick Arendt / Guy Foetz
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