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14/03/2011
Journée de réflexion SEW/OGBL - FGIL
Nach dem Kampf zur Aufwertung der Laufbahn und langen Diskussionen zum Inhalt des neuen Schulgesetzes hatten die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule mit einer ruhigeren Periode gerechnet, um die Reform umsetzen zu können, schreibt SEW-Präsident Patrick Arendt im Leitartikel des aktuellen SEWJournal.
Robert Schneider
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Dem sei aber nicht so, fährt er fort und verweist auf den Frust beim Personal über schlecht vorbereitete Veränderungen und großen Verwaltungsaufwand für die Lehrerschaft.
Ein besonderer Dorn im Auge der Lehrergewerkschaft sind die neuen Bewertungskriterien der Schüler, aber auch die der einzelnen Schulen und nicht zuletzt die Bewertung von außen (PISA).
Um klarer zu sehen, aber auch um ihren Protest zu formulieren und nach Alternativen zu suchen, luden SEW und FGIL am Wochenende zu einer „Journée de réflexion“ nach Remich, wo etwa 50 Lehrer am Morgen ein Rundtischgespräch erleben konnten, an dem auch Unterrichtsministerin Mady Delvaux teilnahm.
„Ausgepumpte Lehrer“
In seiner Begrüßungsansprache in den Räumen des Cefos (Centre de formation et de séminaires) verwies der SEW-Präsident denn am Samstag darauf, viele Lehrer seien ob des Arbeitsaufwandes seit der Reform ausgepumpt.
Die Evaluierung, dies sei auch Standpunkt des SEW, sei der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen Schule. Das aktuelle System bedinge aber Kritiken fundamentaler Natur, die weit über Kinderkrankheiten eines neuen Systems hinausreichten.
Das neue Bewertungssystem der Schüler bedeute einen enormen Aufwand und die Lehrerschaft identifiziere sich nicht mit den neuen Kriterien. Er frage sich, ob die Ziele der Reform, mit denen die Gewerkschaft prinzipiell einverstanden sei, unter diesen Voraussetzungen noch anvisiert werde bzw. werden könne.
Der Erfolg der Reform hänge davon ab, dass sie von den Lehrern getragen und von den Eltern verstanden werde, so Arendt, der befürchtet, die neuen Bewertungssysteme führten zu einem Wettlauf durch die Grundschule für einige der Kinder und gingen zu Lasten schwächerer Schüler.
Es müssten auch dringend Antworten gesucht und gefunden werden, was den Übergang von Grundschule zu Sekundarschulen betrifft. In zwei Jahren seien die ersten Schüler so weit und er hoffe, dass die entsprechenden Prozeduren nicht im Ministerium hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet, sondern die Lehrer miteinbezogen würden.
Schließlich bedauerte er, dass die „Journée de réflexion“ vom Script nicht als obligatorische Weiterbildung der Lehrer anerkannt worden sei.
Anschließend moderierte Ed Kirsch (Präsident der FGIL) das geplante Rundtischgespräch, an dem neben der Unterrichtsministerin auch Dr. Romain Martin (Emacs, Uni Luxemburg), Monique Adam (SEW), Michèle Retter (FAPEL) und Martine Burg (Lehrerin) teilnahmen.
PISA, Ranking,Kompetenzen ...
Die Teilnehmer diskutierten während einer guten Stunde darüber, ob der PISA-Test nützlich oder wenig aussagekräftig, die Teilnahme daran also wichtig oder gar kontraproduktiv sei, ob die Evaluierung der einzelnenen Schulen zu einer Konkurrenzsituation führe, und über Sinn und Zweck einer Evaluierung der Schüler in der Grundschule.
Bei vielen Punkten gab die Ministerin sich diskussionsbereit, beharrte aber auch auf einigen Aspekten und erklärte die Zwänge, die in ihren Augen z.B. die Einführung eines „tronc commun“ nach der Grundschule in Luxemburg unmöglich machen.
Interessant war ihre Aussage im Rahmen der Diskussion über die Beurteilung einzelner Schulen und die damit verbundenen Risiken einer Gettoisierung. Dieses Risiko sehe sie auch, so Mady Delvaux, stelle aber fest, dass die Eltern ihre Kinder unabhängig von der Qualität der Schule eher dort unterbringen, wo die soziale Zusammensetzung am ehesten ihren Vorstellungen entspricht.
Schwache Schulen zu detektieren, verfolge nicht den Zweck, diese zu schließen (wie dies etwa in Großbritannien der Fall ist); vielmehr könne dies eine Chance zur konsequenten Unterstützung für diese Institutionen sein.
Einigkeit herrschte am Samstag auch darüber, dass zu viele Kinder in Luxemburg ein Jahr wiederholten (etwa ein Viertel der Schulpopulation der Grundschule). Dabei zeigen alle entsprechenden Studien, dass der Lernzuwachs bei schwachen Schülern in einer höheren Klasse größer ist als bei einer Wiederholung des Schuljahres (oder Verbleiben in einem Zyklus).
Bis zum Nachmittag diskutierten die Lehrer anschließend in Arbeitsgruppen über Alternativen zu den Modellen des Ministeriums.
Robert Schneider
![]() Rundtischgespräch mit Mady Delvaux, Dr. Romain Martin, Ed Kirsch, Martine Burg, Michèle Retter und Monique Adam (v.l.n.r.) |
![]() Das Lehrpersonal auf der Suche nach Alternativen |
Dem sei aber nicht so, fährt er fort und verweist auf den Frust beim Personal über schlecht vorbereitete Veränderungen und großen Verwaltungsaufwand für die Lehrerschaft.
Ein besonderer Dorn im Auge der Lehrergewerkschaft sind die neuen Bewertungskriterien der Schüler, aber auch die der einzelnen Schulen und nicht zuletzt die Bewertung von außen (PISA).
Um klarer zu sehen, aber auch um ihren Protest zu formulieren und nach Alternativen zu suchen, luden SEW und FGIL am Wochenende zu einer „Journée de réflexion“ nach Remich, wo etwa 50 Lehrer am Morgen ein Rundtischgespräch erleben konnten, an dem auch Unterrichtsministerin Mady Delvaux teilnahm.
„Ausgepumpte Lehrer“
In seiner Begrüßungsansprache in den Räumen des Cefos (Centre de formation et de séminaires) verwies der SEW-Präsident denn am Samstag darauf, viele Lehrer seien ob des Arbeitsaufwandes seit der Reform ausgepumpt.
Die Evaluierung, dies sei auch Standpunkt des SEW, sei der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen Schule. Das aktuelle System bedinge aber Kritiken fundamentaler Natur, die weit über Kinderkrankheiten eines neuen Systems hinausreichten.
Das neue Bewertungssystem der Schüler bedeute einen enormen Aufwand und die Lehrerschaft identifiziere sich nicht mit den neuen Kriterien. Er frage sich, ob die Ziele der Reform, mit denen die Gewerkschaft prinzipiell einverstanden sei, unter diesen Voraussetzungen noch anvisiert werde bzw. werden könne.
Der Erfolg der Reform hänge davon ab, dass sie von den Lehrern getragen und von den Eltern verstanden werde, so Arendt, der befürchtet, die neuen Bewertungssysteme führten zu einem Wettlauf durch die Grundschule für einige der Kinder und gingen zu Lasten schwächerer Schüler.
Es müssten auch dringend Antworten gesucht und gefunden werden, was den Übergang von Grundschule zu Sekundarschulen betrifft. In zwei Jahren seien die ersten Schüler so weit und er hoffe, dass die entsprechenden Prozeduren nicht im Ministerium hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet, sondern die Lehrer miteinbezogen würden.
Schließlich bedauerte er, dass die „Journée de réflexion“ vom Script nicht als obligatorische Weiterbildung der Lehrer anerkannt worden sei.
Anschließend moderierte Ed Kirsch (Präsident der FGIL) das geplante Rundtischgespräch, an dem neben der Unterrichtsministerin auch Dr. Romain Martin (Emacs, Uni Luxemburg), Monique Adam (SEW), Michèle Retter (FAPEL) und Martine Burg (Lehrerin) teilnahmen.
PISA, Ranking,Kompetenzen ...
Die Teilnehmer diskutierten während einer guten Stunde darüber, ob der PISA-Test nützlich oder wenig aussagekräftig, die Teilnahme daran also wichtig oder gar kontraproduktiv sei, ob die Evaluierung der einzelnenen Schulen zu einer Konkurrenzsituation führe, und über Sinn und Zweck einer Evaluierung der Schüler in der Grundschule.
Bei vielen Punkten gab die Ministerin sich diskussionsbereit, beharrte aber auch auf einigen Aspekten und erklärte die Zwänge, die in ihren Augen z.B. die Einführung eines „tronc commun“ nach der Grundschule in Luxemburg unmöglich machen.
Interessant war ihre Aussage im Rahmen der Diskussion über die Beurteilung einzelner Schulen und die damit verbundenen Risiken einer Gettoisierung. Dieses Risiko sehe sie auch, so Mady Delvaux, stelle aber fest, dass die Eltern ihre Kinder unabhängig von der Qualität der Schule eher dort unterbringen, wo die soziale Zusammensetzung am ehesten ihren Vorstellungen entspricht.
Schwache Schulen zu detektieren, verfolge nicht den Zweck, diese zu schließen (wie dies etwa in Großbritannien der Fall ist); vielmehr könne dies eine Chance zur konsequenten Unterstützung für diese Institutionen sein.
Einigkeit herrschte am Samstag auch darüber, dass zu viele Kinder in Luxemburg ein Jahr wiederholten (etwa ein Viertel der Schulpopulation der Grundschule). Dabei zeigen alle entsprechenden Studien, dass der Lernzuwachs bei schwachen Schülern in einer höheren Klasse größer ist als bei einer Wiederholung des Schuljahres (oder Verbleiben in einem Zyklus).
Bis zum Nachmittag diskutierten die Lehrer anschließend in Arbeitsgruppen über Alternativen zu den Modellen des Ministeriums.
14/03/2011
Dritte „Journée de réflexion“ von SEW und FGIL (Tageblatt 12/3/2011)
Suche nach alternativen Bewertungsmethoden
Die Lehrergewerkschaften SEW und FGIL, die eng zusammenarbeiten, laden heute zu ihrer dritten „Journée de réflexion“ ins Remicher Cefos („Centre de formation et de séminaires“) ein, wo sie am Morgen und einem Teil des Nachmittags über die neuen Evaluierungsmethoden diskutieren werden und nach Alternativen suchen wollen.
Robert Schneider
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Die Lehrergewerkschaften SEW und FGIL, die eng zusammenarbeiten, laden heute zu ihrer dritten „Journée de réflexion“ ins Remicher Cefos („Centre de formation et de séminaires“) ein, wo sie am Morgen und einem Teil des Nachmittags über die neuen Evaluierungsmethoden diskutieren werden und nach Alternativen suchen wollen.
Robert Schneider
30/11/2010

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Les deux premiers jours étaient consacrés à des visites dont les points forts étaient :
Une autre journée était réservée pour une visite du Ground Zero, un site qui a marqué tous les participants. Cette journée nous permettait en outre de découvrir le quartier de Brooklyn avec le pont renommé qui relie Brooklyn à Manhattan depuis 1883.
Un grand merci revient à notre guide germanophone Guenter Maislinger qui a su nous fasciner par ses informations, ses explications et ses anecdotes. Cet insider est sur le point de publier un livre (guide) sur NY.
Le temps libre a permis aux participants d’organiser des visites et des sorties à leur gré :
La visite du musée Guggenheim, un retour au MoMA, une promenade au Central Parc, l’Empire State Building avec une vue très impressionnante la nuit, une soirée au Metropolitan Opéra qui était tout près de notre hôtel, un musical ou un match de basket, une soirée jazz, un dîner au renommé Keen’s Steakhouse ou dans un autre restaurant renommé de NY.
On pourrait continuer cette liste. Une chose pourtant est certaine: la plupart des participants attendent une autre occasion pour retourner dans cette ville impressionnante.
Résumé: Änder Glodt
Photos: Tim Meyer
Voyage à New-York du 31 octobre au 7 novembre 2010

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Les deux premiers jours étaient consacrés à des visites dont les points forts étaient :
- Le Central Parc.
- Le Rockefeller Center au cœur de Manhattan avec des vues imprenables depuis la plate-forme du 70e étage.
- Le Times Square.
- Une visite guidée, malheureusement trop courte, au MoMA.
- Une promenade au cœur de Greenwich Village et une halte au plus vieux Irish Pub de la ville où tout le monde appréciait la bière brassée sur place
- La Statue de la Liberté et un arrêt à Ellis Island qui était la première station pour des millions d’immigrés.
Une autre journée était réservée pour une visite du Ground Zero, un site qui a marqué tous les participants. Cette journée nous permettait en outre de découvrir le quartier de Brooklyn avec le pont renommé qui relie Brooklyn à Manhattan depuis 1883.
Un grand merci revient à notre guide germanophone Guenter Maislinger qui a su nous fasciner par ses informations, ses explications et ses anecdotes. Cet insider est sur le point de publier un livre (guide) sur NY.
Le temps libre a permis aux participants d’organiser des visites et des sorties à leur gré :
La visite du musée Guggenheim, un retour au MoMA, une promenade au Central Parc, l’Empire State Building avec une vue très impressionnante la nuit, une soirée au Metropolitan Opéra qui était tout près de notre hôtel, un musical ou un match de basket, une soirée jazz, un dîner au renommé Keen’s Steakhouse ou dans un autre restaurant renommé de NY.
On pourrait continuer cette liste. Une chose pourtant est certaine: la plupart des participants attendent une autre occasion pour retourner dans cette ville impressionnante.
Résumé: Änder Glodt
Photos: Tim Meyer
22/11/2010
Projection du film « Home » :
03/05/2010
Dans le cadre du 700e anniversaire du mariage et du couronnement de Jean de Luxembourg avec Elisabeth de Bohême

A l’auditoire de BGL BNP PARIBAS - Espace Royal Monterey -
27, avenue Monterey, L-2163 Luxembourg
Invitation: l’Echappée belle AVEC JEAN L’AVEUGLE

Le Mercredi 19 Mai 2010 à 18h30
A l’auditoire de BGL BNP PARIBAS - Espace Royal Monterey -
27, avenue Monterey, L-2163 Luxembourg
23/02/2010
Madame, Monsieur,
Chère collègue, Cher collègue,
« Approche par compétences », « évaluation par compétences », « compétences de base », «compétences transversales », «socles de compétences », « compétences terminales »... Le concept de «compétences» est devenu incontournable dans les écrits sur l’enseignement. Son succès est planétaire. Après les Etats-Unis, le Québec, la Suisse, la France, la Communauté française de Belgique et les Pays-Bas, ..., cette nouvelle « pensée pédagogique unique » [Tilmant 2005], est désormais en train de conquérir la Flandre. »
C'est ainsi que Nico HIRTT, enseignant agrégé en physique et mathématique dans le Brabant Wallon, membre fondateur de l'APED (Appel Pour une École Démocratique) et auteur de divers ouvrages sur l'école, dont « Tableau noir » et « Les nouveaux maîtres de l'École », commence un récent article, consultable sur le site www.skolo.org.
Comme nouvelle conquête de cette approche, on devrait ajouter le Luxembourg, du moins si l'on s'en tient à l'objectif déclaré du MENFP luxembourgeois.
Après maintes formations « PRO » sur le sujet, organisées par le SCRIPT, nous voudrions faire entendre aussi un autre autre son de cloche ! (*)
Voilà pourquoi, nous avons convié Monsieur Nico HIRTT à nous faire part de ses réflexions sur
Nous vous invitons cordialement à assister à cette conférence et à participer au débat.
Nous vous donnons rendez-vous le mercredi, 17 mars à 19 heures dans la salle des fêtes de l'Athénée de Luxembourg, 24 boulevard Pierre Dupong.
Conférence: L'approche par compétences: mystification ou progrès ?
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Madame, Monsieur,
Chère collègue, Cher collègue,
« Approche par compétences », « évaluation par compétences », « compétences de base », «compétences transversales », «socles de compétences », « compétences terminales »... Le concept de «compétences» est devenu incontournable dans les écrits sur l’enseignement. Son succès est planétaire. Après les Etats-Unis, le Québec, la Suisse, la France, la Communauté française de Belgique et les Pays-Bas, ..., cette nouvelle « pensée pédagogique unique » [Tilmant 2005], est désormais en train de conquérir la Flandre. »
C'est ainsi que Nico HIRTT, enseignant agrégé en physique et mathématique dans le Brabant Wallon, membre fondateur de l'APED (Appel Pour une École Démocratique) et auteur de divers ouvrages sur l'école, dont « Tableau noir » et « Les nouveaux maîtres de l'École », commence un récent article, consultable sur le site www.skolo.org.
Comme nouvelle conquête de cette approche, on devrait ajouter le Luxembourg, du moins si l'on s'en tient à l'objectif déclaré du MENFP luxembourgeois.
Après maintes formations « PRO » sur le sujet, organisées par le SCRIPT, nous voudrions faire entendre aussi un autre autre son de cloche ! (*)
Voilà pourquoi, nous avons convié Monsieur Nico HIRTT à nous faire part de ses réflexions sur
L'approche par compétences: mystification ou progrès ?
Nous vous invitons cordialement à assister à cette conférence et à participer au débat.
Nous vous donnons rendez-vous le mercredi, 17 mars à 19 heures dans la salle des fêtes de l'Athénée de Luxembourg, 24 boulevard Pierre Dupong.



