"80 Joer Maulkuerf
23. Mai 2017 ![]() |
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Im Referendum vom 6. Juni 1937 lehnten die Luxemburger das Ordnungsgesetz ab, das die kommunistische Partei in Luxemburg verbieten sollte.
Zur Erinnerung an die Kampagne der freien Gewerkschaften und der fortschrittlichen Parteien und Organisationen, an der die FGIL maßgeblich beteiligt war, gegen dieses Maulkorbgesetz, organisiert die CGT-asbl eine Konferenz zu diesem Thema am
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Mittwoch, den 14. Juni 2017 um 19.00 Uhr Im Casino Syndical in Bonneweg |
- Begrüßung und Einführung in das Thema
Jean-Claude Reding , Präsident der CGT-asbl
- Das Maulkorbgesetz im historischen Kontext
Henri Wehenkel , Historiker
- Vom Maulkorbgesetz zur Beschränkung der individuellen und kollektiven Freiheiten heute
Romain Hilgert, Journalist
Konferenz in luxemburgischer Sprache
Im Anschluss an die Konferenz sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk mit einigen Häppchen eingeladen.
Das oben erwähnte Ordnungsgesetz wurde im April 1937 von der Rechtspartei, der heutigen CSV, sowie von liberalen Gruppen im Parlament votiert. Der damalige Staatsminister Joseph Bech machte den freien Gewerkschaften das Zugeständnis das Gesetz nicht durch das Votum im Parlament, sondern durch ein Referendum in Kraft zu setzen. Die CGT-Gewerkschaften, auch die FGIL, beteiligten sich massiv an der Kampagne für ein Nein zu diesem Gesetz. Die Gewerkschaften waren sich bewusst, dass ein Verbot der kommunistischen Partei ein Vorbote für die Beschneidung der demokratischen Freiheiten sowie der sozialen Rechte sein würde. |
| Unsere demokratischen und sozialen Rechte sind uns nicht in den Schoß gefallen, sondern sie wurden von den Gewerkschaften hart erkämpft. Genau wie vor 80 Jahren müssen wir auch heute stets bereit sein unsere Errungenschaften zu verteidigen. In diesem Sinne erwarten wir, dass viele Mitglieder und Sympathisanten dieser Konferenz beiwohnen werden. Der Vorstand der CGT-asbl |
![]() Joseph Bech |
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