Communiqués
08/04/2013
Invitation à la conférence de presse
Nous avons le plaisir de porter à votre bienveillante attention que le 10 avril 2013 paraîtra dans les éditions FGIL le livre :
A cette occasion les responsables de la FGIL donneront une conférence de presse qui se tiendra
le mercredi, 10 avril 2013 à 16h00
au siège de la FGIL,
1 rue Jean-Pierre Sauvage,
L-2514 Luxembourg,
salle René Grégorius.
Nous vous saurions gré si un(e) journaliste de votre estimée rédaction pouvait assister à cette présentation.
Avec nos remerciements anticipés nous vous prions de bien vouloir agréer, Madame, Monsieur, l’expression de nos sentiments respectueux.
pour le conseil d'administration de la FGIL
1912 – 2012: Histoire d’une lutte scolaire
A cette occasion les responsables de la FGIL donneront une conférence de presse qui se tiendra
le mercredi, 10 avril 2013 à 16h00
au siège de la FGIL,
1 rue Jean-Pierre Sauvage,
L-2514 Luxembourg,
salle René Grégorius.
Nous vous saurions gré si un(e) journaliste de votre estimée rédaction pouvait assister à cette présentation.
Avec nos remerciements anticipés nous vous prions de bien vouloir agréer, Madame, Monsieur, l’expression de nos sentiments respectueux.
pour le conseil d'administration de la FGIL
secrétaire |
président |
19/03/2013
Am 6. März hatte Minister Biltgen zu einem öffentlichen Seminar zwischen dem von der Regierung ernannten Expertengremium, Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Vertretern der Zivilgesellschaft eingeladen.
Ein Meinungsaustausch fand statt über eine Verankerung der Religionsfreiheit in der Verfassung, über die Konventionierung und Finanzierung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und über die Frage des Beibehaltens des Religionsunterrichts oder der Einführung eines allgemeinen Werteunterrichts als Pflichtfach.
Der Vorstand der FGIL war vertreten durch Monique Adam, Patrick Arendt und André Glodt.
Zu letzterem Punkt bekräftigte die FGIL ihre Forderung, dass ein allgemeiner überkonfessioneller Werteunterricht als Pflichtfach in der Grundschule eingeführt werden muss. Die FGIL will nicht mehr die öffentliche Schule in welcher wie bisher eine einzige Glaubensrichtung eine Monopolstellung in Sachen religiöser Erziehung für sich beansprucht, noch eine solche, in welcher Lehrbeauftragte der verschiedensten Konfessionen sich die Schüler aufteilen und in getrennten Kursen mit unterschiedlichen Programmen unterrichten. Dadurch würde die soziale und kulturelle Kohäsionsfunktion der Schule stark gefährdet. Auch würden Staat und Gemeinden vor gravierende, organisatorische und finanzielle Probleme gestellt.
Die Haltung der FGIL fand ebenfalls Unterstützung seitens der Vertreter der Professoren des Ethikunterrichts der Sekundarschulen. Auch sie vertraten die Meinung, dass es Pflicht der öffentlichen Schule sein muss, die Frage der ethischen Erziehung der Schüler im Sinne einer modernen demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zu regeln.
Auch die Vereinigung der Humanisten und Agnostiker (AHA) plädierte für einen auf den Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechtserklärung fußenden Unterricht, der die Schüler und künftigen Bürger zusammenführen würde, anstatt sie zu trennen.
Natürlich stießen diese Haltungen auf erbitterten Widerstand des Vertreters der katholischen Kirche. Ihr Wortführer Erni Gillen pochte auf die Bedeutung der christlichen Traditionen und plädierte vehement für eine Beibehaltung des Religionsunterrichts in unseren Schulprogrammen.
Der Meinungsaustausch vom 6. März zeigt, dass der Einfluss und der Druck, den die katholische Kirche auf den Schulunterricht ausüben will, unvermindert weitergehen. Deshalb wird es für uns wichtig sein, alle Fragen im Zusammenhang mit den zukünftigen Relationen zwischen Staat und Kirche(n) aufmerksam zu verfolgen.
Auffallend war auch die große Übereinstimmung der verschiedenen konventionierten Kirchen und anderer religiöser Gruppierungen was ihre finanziellen Forderungen an den Staat betrifft.
Télécharger le communiqué(130.7 KB)
Der Staat und die Kirchen - Kein Konsens in Sicht(229.9 KB)
Tageblatt 7. März 20132: Claude Molinaro
Communiqué
Die FGIL tritt nach wie vor ein für einen überkonfessionellen Werteunterricht als Pflichtfach
Am 6. März hatte Minister Biltgen zu einem öffentlichen Seminar zwischen dem von der Regierung ernannten Expertengremium, Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Vertretern der Zivilgesellschaft eingeladen.
Ein Meinungsaustausch fand statt über eine Verankerung der Religionsfreiheit in der Verfassung, über die Konventionierung und Finanzierung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und über die Frage des Beibehaltens des Religionsunterrichts oder der Einführung eines allgemeinen Werteunterrichts als Pflichtfach.
Der Vorstand der FGIL war vertreten durch Monique Adam, Patrick Arendt und André Glodt.
Zu letzterem Punkt bekräftigte die FGIL ihre Forderung, dass ein allgemeiner überkonfessioneller Werteunterricht als Pflichtfach in der Grundschule eingeführt werden muss. Die FGIL will nicht mehr die öffentliche Schule in welcher wie bisher eine einzige Glaubensrichtung eine Monopolstellung in Sachen religiöser Erziehung für sich beansprucht, noch eine solche, in welcher Lehrbeauftragte der verschiedensten Konfessionen sich die Schüler aufteilen und in getrennten Kursen mit unterschiedlichen Programmen unterrichten. Dadurch würde die soziale und kulturelle Kohäsionsfunktion der Schule stark gefährdet. Auch würden Staat und Gemeinden vor gravierende, organisatorische und finanzielle Probleme gestellt.
Die Haltung der FGIL fand ebenfalls Unterstützung seitens der Vertreter der Professoren des Ethikunterrichts der Sekundarschulen. Auch sie vertraten die Meinung, dass es Pflicht der öffentlichen Schule sein muss, die Frage der ethischen Erziehung der Schüler im Sinne einer modernen demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zu regeln.
Auch die Vereinigung der Humanisten und Agnostiker (AHA) plädierte für einen auf den Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechtserklärung fußenden Unterricht, der die Schüler und künftigen Bürger zusammenführen würde, anstatt sie zu trennen.
Natürlich stießen diese Haltungen auf erbitterten Widerstand des Vertreters der katholischen Kirche. Ihr Wortführer Erni Gillen pochte auf die Bedeutung der christlichen Traditionen und plädierte vehement für eine Beibehaltung des Religionsunterrichts in unseren Schulprogrammen.
Der Meinungsaustausch vom 6. März zeigt, dass der Einfluss und der Druck, den die katholische Kirche auf den Schulunterricht ausüben will, unvermindert weitergehen. Deshalb wird es für uns wichtig sein, alle Fragen im Zusammenhang mit den zukünftigen Relationen zwischen Staat und Kirche(n) aufmerksam zu verfolgen.
Auffallend war auch die große Übereinstimmung der verschiedenen konventionierten Kirchen und anderer religiöser Gruppierungen was ihre finanziellen Forderungen an den Staat betrifft.
Der Vorstand der FGIL
Tageblatt 7. März 20132: Claude Molinaro
29/11/2012
FGIL - SEW - LLE - AHA: Offener Brief an PRO-SUD: Klerikaler Unfug mit der „heiligen“ Barbara
„Bäerbelendag“ bitte ohne Gewalt verherrlichende religiöse Botschaften in der Schule!
Lire le communiqué(73.3 KB)
09/11/2012
Le quotidien - L'émancipation de l'instituteur(212.6 KB)
10/10/2012
Tageblatt - Ein Schritt in Richtung Emanzipation der Lehrer(229.5 KB)
12/11/2012
Tageblatt - 3 Fragen an Ed Kirsch(205.8 KB)
9/11/2012
Tageblatt - 100. Jahrestags des Schulgesetzes von 1912(224.5 KB)
12/11/2012

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Commémoration de la loi de 1912
Commémoration du centenaire de la loi scolaire de 1912
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- Usprooch vum Ed Kirsch, President vun der FGIL:base:news
- Konferenz vum Régis Moes iwwert d’Schoulgesetz vu 1912
- Galerie Photo:base:news (I)
10/10/2012
12/11/2012
9/11/2012
12/11/2012

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12/10/2012
Auch wenn das sogenannte Expertengremium noch keine fertigen Lösungsvorschläge zur Frage des Moral- und Religionsunterrichtes an den Schulen unterbreitet hat, zeichnet sich die Gefahr ab, dass es unter dem Vorwand der Gleichheit zwischen allen Glaubensrichtungen, in absehbarer Zukunft zu einer wundersamen Vermehrung der Religionsunterrichte kommen kann.
Der Vorstand der FGIL warnt eindringlich davor, dass eine solche Entwicklung unweigerlich zu gefährlichen Spaltungen der luxemburgischen Gesellschaft führen würde.
Als FGIL können wir uns weder eine öffentliche Schule vorstellen, in welcher wie bisher eine einzige Glaubensrichtung eine Monopolstellung in Sachen religiöser Erziehung für sich beansprucht, noch eine solche, in welcher Lehrbeauftragte der verschiedensten Konfessionen sich die Schüler aufteilen und in getrennten Kursen mit unterschiedlichen Programmen unterrichten.
In einer solchen Konstellation würde die soziale und kulturelle Kohäsionsfunktion der Schule stark gefährdet. Auch würden Staat und Gemeinden vor gravierende, organisatorische und finanzielle Probleme gestellt.
Aufgabe der öffentlichen Schule muss es sein, die Frage der ethischen Erziehung der Schüler im Sinne einer modernen, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zu regeln.
Die FGIL erinnert daher an ihre langjährige Forderung, anstelle konfessioneller Religionsunterrichte einen für alle Schüler einheitlichen, überkonfessionellen Werteunterricht einzuführen.
Ein solcher, auf den Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechtserklärung fußender Unterricht würde die Schüler und künftigen Bürger zusammenführen anstatt sie zu trennen.
Als FGIL möchten wir noch einmal daran erinnern, dass der Staatsrat, sicherlich auch ein Expertengremium, in seiner Stellungnahme zur Reform des Schulgesetzes im Jahre 2009 zum Schluss gekommen ist, die Einführung eines überkonfessionellen Werteunterrichtes stelle die bessere Lösung dar, an der mittelfristig kein Weg vorbeiführe.
Die Regierung, besonders aber die verantwortliche Schulministerin sollten endlich diesbezüglich einen Vorstoß wagen. Eine breite Unterstützung im Lande und im Parlament wäre ihnen sicher.
Pressemitteilung der FGIL
(Fédération Générale des Instituteurs Luxembourgeois)
Pressemitteilung:
Die FGIL zum Expertenbericht “Staat/Kirchen“:
Die Zeit ist reif für einen überkonfessionellen Werteunterricht als Pflichtfach
Auch wenn das sogenannte Expertengremium noch keine fertigen Lösungsvorschläge zur Frage des Moral- und Religionsunterrichtes an den Schulen unterbreitet hat, zeichnet sich die Gefahr ab, dass es unter dem Vorwand der Gleichheit zwischen allen Glaubensrichtungen, in absehbarer Zukunft zu einer wundersamen Vermehrung der Religionsunterrichte kommen kann.
Der Vorstand der FGIL warnt eindringlich davor, dass eine solche Entwicklung unweigerlich zu gefährlichen Spaltungen der luxemburgischen Gesellschaft führen würde.
Als FGIL können wir uns weder eine öffentliche Schule vorstellen, in welcher wie bisher eine einzige Glaubensrichtung eine Monopolstellung in Sachen religiöser Erziehung für sich beansprucht, noch eine solche, in welcher Lehrbeauftragte der verschiedensten Konfessionen sich die Schüler aufteilen und in getrennten Kursen mit unterschiedlichen Programmen unterrichten.
In einer solchen Konstellation würde die soziale und kulturelle Kohäsionsfunktion der Schule stark gefährdet. Auch würden Staat und Gemeinden vor gravierende, organisatorische und finanzielle Probleme gestellt.
Aufgabe der öffentlichen Schule muss es sein, die Frage der ethischen Erziehung der Schüler im Sinne einer modernen, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zu regeln.
Die FGIL erinnert daher an ihre langjährige Forderung, anstelle konfessioneller Religionsunterrichte einen für alle Schüler einheitlichen, überkonfessionellen Werteunterricht einzuführen.
Ein solcher, auf den Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechtserklärung fußender Unterricht würde die Schüler und künftigen Bürger zusammenführen anstatt sie zu trennen.
Als FGIL möchten wir noch einmal daran erinnern, dass der Staatsrat, sicherlich auch ein Expertengremium, in seiner Stellungnahme zur Reform des Schulgesetzes im Jahre 2009 zum Schluss gekommen ist, die Einführung eines überkonfessionellen Werteunterrichtes stelle die bessere Lösung dar, an der mittelfristig kein Weg vorbeiführe.
Die Regierung, besonders aber die verantwortliche Schulministerin sollten endlich diesbezüglich einen Vorstoß wagen. Eine breite Unterstützung im Lande und im Parlament wäre ihnen sicher.
(Fédération Générale des Instituteurs Luxembourgeois)
03/06/2012


